Grüne Prävention und bürgerschaftliches Engagement statt Waffe und Uniform

Grünes Konzept Polizeifreiwillige: nicht mit Waffe und Uniform

Die Junge Union macht Druck wegen Reform des Freiwilligen Polizeidienstes. Petra Häffner, polizeipolitische Sprecherin der Fraktion, hat eine klare Haltung wie Polizeifreiwillige künftig die Arbeit der Polizei unterstützen sollen:

„Im Gegensatz zur Jungen Union setzen die Grünen in ihrem Konzept zum freiwilligen Polizeidienst auf Prävention und bürgerschaftliches Engagement, nicht auf Waffe und Uniform. Der Freiwillige Polizeidienst soll polizeiliche Arbeit ergänzen, aber nicht polizeiliche Strafverfolgungs- oder Gefahrenabwehrfunktionen übernehmen oder Polizeiarbeit privatisieren.

Ein Freiwilligendienst darf nicht den Zweck verfolgen, personelle Defizite im Vollzugsdienst zu kaschieren oder Freiwillige gefährlichen Einsätzen auszusetzen. Der polizeiliche Vollzug gehört in die Hände von professionellen und gut ausgestatteten Profis. Im Bereich der Prävention kann ehrenamtliches Engagement hauptamtliche Beamten entlasten, insbesondere im Bereich sogenannter vollzugsfremder Aufgaben.

Die Polizeifreiwilligen sollen bürgernahe Sichtweisen und Erfahrungen in die Polizeiarbeit einbringen, die zur Verständigung und einem guten Verhältnis zwischen Bürgerschaft und Polizei beitragen. Wir sehen eine begründete Chance, das große ehrenamtliche Engagement der Bürgerschaft in unserem Land auch für ehrenamtliche Tätigkeiten zugunsten von mehr Sicherheit im öffentlichen Raum zu nutzen.


Für uns Grüne ist klar: Freiwilliger Polizeidienst funktioniert nur ohne Waffe - da muss die Union sich bewegen. Unser Ziel ist es, dass ein neues Modell des Polizeifreiwilligendienstes in das von der grün-schwarzen Koalition geplante Gesamtkonzept Sichere Öffentliche Räume eigebettet wird.“ 

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