Verkehrsminister Hermann in Schorndorf

Zur Zukunft der E-Mobilität und der Remsbahn

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Vor rund 70 Zuhörerinnen und Zuhörern entwarf der Minister in einem großen Bogen die Zukunft der Mobilität und die Zukunft unseres Landes Baden-Württemberg, das so stark von Wohl und Wehe der Automobilbranche abhängt.

Hermann sieht in  Mobilität einen wichtiger Schlüssel für wirtschaftlichen Wohlstand und ein ökologisches Gleichgewicht. Und obwohl Baden-Württemberg der Automobil-Standort schlechthin ist mit großen Marken wie Daimler und Audi und vielen Zulieferbetrieben, die rund 300 000 Arbeitsplätze stellen,  ist die Zukunft des Standorts nicht selbstverständlich auf Wachstum und Wohlstand abonniert. Der Minister mahnt schwäbische Tüftler, Denker und Schaffer die Zeichen der Zeit und den Sprung ins Zeitalter der E-Mobilität nicht zu verpassen. Die Konkurrenz in China schlafe nicht. In China gebe es bereits ein Vielfaches an E-Autos auf den Straßen (600 000 gegenüber 30 000 hier) , während hier Verbraucherinnen und Hersteller noch mit der neuen Technologie fremdeln.

 

Die Zuhörer und Petra Haeffner hatten viele kritische Nachfragen zur Situation der Remsbahn

Gerhard Schnaithmann von der Nahverkehrsgesellschaft zur Situation der Remsbahn

Zustände auf der Remsbahn kritisch beleuchtet

Ein weiteres großes Thema des Abends waren die katastrophalen Zustände auf der Rems-Bahn. Sowohl Oberbürgermeister Matthias Klopfer als auch die Landtagsabgeordnete Petra Häffner zeichneten ein ungeschminktes Bild der tristen Wirklichkeit von täglichen Verspätungen, Zugausfällen und Platznot in den Zügen.

Verkehrsfachmann Gerhard Schnaithmann von der Nahverkehrsgesellschaft des Landes konnte auf sehr unterhaltsame Weise die Pannenserie erklären. Manch Zuhörer fühlte sich bei der Schilderung eher an die Schildbürger denn an ein modernes Verkehrsunternehmen erinnert: Durch die Aufteilung in Lose habe die Bahn ihr System neu organisieren müssen. Zudem habe sich herausgestellt, dass ein Teil der Waggons, die zuvor in Nordrhein-Westfalen und im Osten im Einsatz waren, kaputt waren bzw nicht kompatibel.

Minister Hermann und Gerhard Schaithmann versprachen Abhilfe. Ab 2019 soll es einen halbstündigen Takt für den Regionalexpress und einen Viertelstunden-Takt bei der S-Bahn geben.

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